Burschenverein Seeon e. V.
 

von 1950 bis 1969


Im Jahr 1950 wurde Johann Namberger zum 1. Vorstand gewählt. Ein Jahr später veranstaltete man bei schönstem Wetter bereits das erste Waldfest in Höllthal und im Juni desselben Jahres erreichte man mit 94 Mann in Traunstein beim Burschenfest den ersten Meistpreis.


Am 25. Mai 1952 feierte man das 50-jährige Gründungsfest, das trotz des ungünstigen Wetters ein voller Erfolg wurde.


Am Anfang des Jahres 1953 wurde bei der Gauversammlung unser 1. Vorstand Johann Namberger zum 2. Gauvorstand gewählt. In diesem Jahr veranstaltete man noch das Waldfest in Höllthal und man besuchte noch einige Burschenfeste in der Umgebung.


Am 11. April 1954 entschloss man sich bei einer Versammlung der Vorstandschaft ganz kurzfristig einen Maibaum aufzustellen. In Bürghub wurde dann der von Otto Maier aus Engering gestiftete Baum vorbereitet und vor unerwünschten Eindringlingen bewacht. Bei herrlichem Wetter wurde am 1. Mai der erste Maibaum Seeons, der eine stattliche Länge von 27 m aufwies, aufgestellt.


Im darauffolgenden Jahr übernahm Nikolaus Mitterer aus Käs das Amt des 1. Vorstandes, da Johann Namberger aus Apperting, der bei allen sehr geschätzt war, aus beruflichen Gründen dieses hohe Amt nicht mehr ausüben konnte.


Im Jahr 1956 veranstaltete der Verein die bereits zur Tradition gewordenen Veranstaltungen wie den Hl.-Drei-König-Ball, den Maitanz, das Waldfest in Höllthal sowie den Heimatabend.


Aus dem Rückblick auf das Jahr 1957 geht hervor, dass der Maibaum umgelegt und an den edlen Spender zurückgebracht wurde. Besonders zu erwähnen gilt in diesem Jahr das Gaufest, wo sich der Burschenverein Seeon mit 114 Mann den heißumkämpften Meistpreis holte. Bei der Verleihung des Meistpreises ging es sehr hoch her, denn die Hörpoldinger Burschen machten den Seeonern den Meistpreis streitig. Erst eine Woche darauf fiel die Entscheidung des Nussdorfer Festausschusses und man konnte den schönen Humpen in Empfang nehmen.


In Höllthal hielt man dann im Juni 1958 das Waldfest ab, das bei herrlichstem Wetter stattfand. Die Burschenvereine Heiligkreuz und Lamperting besuchte man zu deren Fahnenweihe recht zahlreich.


Ein Jahr darauf konnte dann der Burschenverein „Seerose" Seeon selbst das Fest der Fahnenweihe feiern, denn es wurde bei der Generalversammlung der Beschluss gefasst, eine neue Fahne zu erwerben. Das Fest begann am Samstag, den 25. Juli 1959 mit einem Heimatabend und am darauffolgenden Tag fand der eigentliche Festtag mit Fahnenweihe statt.


Das Jahr 1960 war im Gegensatz zum Vorjahr ein ruhiges Jahr, denn es wurden nur traditionelle Veranstaltungen abgehalten.


Bei der Jahreshauptversammlung im Dezember gab 1. Vorstand Nikolaus Mitterer, der aus ehelichen Gründen ausschied, das Amt an Mathias Schroll aus Erschlecht weiter.Im Jahr 1961 entschied man sich wieder, einen Maibaum aufzustellen. Der Baum, den Förster Anton Roth aus Weinberg spendete, wurde beim Huber in Steinrab hergerichtet. Für jedes Handwerk, das im Ort zu finden war, wurde ein Taferl gefertigt und man war bereit, nach einigen Tagen des Bewachen des Baumes, am 1. Mai den Maibaum am Dorfplatz aufzustellen. Das Aufstellen, das mit einer Seilwinde erfolgte, verlief reibungslos. Weitere Tanzveranstaltungen dieses Jahres waren der Hl.-Drei-König-Ball, der Sommernachts-, der Ernte- sowie der Kathreinstanz. Nicht zu vergessen war für alle 38 Teilnehmer der Vereinsausflug in den Schwarzwald.


Traditionelle Tanzveranstaltungen sowie der Besuch des Gaufestes in Tacherting und in Vachendorf steuerten die Vereinsjahre 1962 und 1963.


Einen letzten Versuch riskierte man im Jahre 1964 mit dem Waldfest, da die beiden Vorjahre sehr schlecht besucht wurde, noch einmal zu veranstalten, aber der Besuch war auch dieses mal sehr schlecht. Neben den festen Tanzveranstaltungen entfernte man dann auch den vor drei Jahren aufgestellten Maibaum.


Der sehr gut besuchte Burschenball am 6. Januar leitet das Jahr 1965 ein. Der Vereinsausflug, der Ende Mai nach Wien unternommen wurde, war für alle ein schönes Erlebnis. Weitere vier Tanzveranstaltungen füllten das arbeitsreiche Jahr aus.


Ein reichhaltiges Programm gab es auch im Jahre 1966, in dem man einen Hl.-Drei-König-Ball, einen Oster-, Mai- und einen Erntetanz sowie einen Sommernachtsball veranstaltete. Auch war dieses Jahr wieder ein Maibaum fällig, der am 1. Mai am Dorfplatz in Seeon aufgestellt wurde. Gestiftet wurde der wunderschöne Baum von Michael Huber aus Steinrab. Sebastian Ober löste bei den Neuwahlen bei der Jahreshauptversammlung den langjährigen 1. Vorstand Mathias Schroll, der sich zu einer erneuten Kandidatur nicht überreden ließ, ab. Er übernahm aber dennoch das Amt des 2. Vorstandes, worauf hin er auch mit überwiegender Mehrheit gewählt wurde.


Sehr rege Beteiligung zeigten die 5 Tanzveranstaltungen, die im Jahre 1967 abgehalten wurden. 


Hauptaugenmerk des Jahres 1968 war der Vereinsausflug nach Spitz in Österreich. Die traditionellen Tanzveranstaltungen füllten das Vereinsjahr 1968 sowie das Jahr 1969 aus.


 
 
 
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